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Nachhaltigkeit – zu welchem Preis? Unsere Gäste

Christoph Ploß

Christoph Johannes Ploß ist der Landesvorsitzende der CDU Hamburg und promovierter Historiker. Ploß wurde am 19. Juli 1985 in Hamburg geboren und absolvierte 2005 sein Abitur an der „Gelehrtenschule des Johanneums“ in Hamburg-Winterhude. Nach dem Zivildienst nahm er sein Politik- und Geschichtswissenschaftsstudium an der Universität Hamburg auf, das er 2009 mit einem Master of Arts abschloss. Ploß promovierte im Jahr 2017 an der Universität Hamburg und war in dieser Zeit Mitarbeiter des CDU-Bundestagsabgeordneten Dirk Fischer.
2005 trat Christoph Ploß in die CDU ein. Er wurde 2008 in die Bezirksversammlung Hamburg-Nord gewählt und ist seit 2010 Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Winterhude. Zudem ist Ploß seit 2016 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Hamburg-Nord. Von 2011 bis 2017 war er stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion sowie Fraktionssprecher für Umwelt und Verkehr. Schließlich zog er 2017 in den Bundestag ein und ist seit dem 26. September 2020 der Vorsitzende der CDU Hamburg. Ploß fordert, die Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt zu rücken und diese weitsichtig mit der Klimafrage zu verbinden. Zudem setzt er sich für die Weiterentwicklung der Europäischen Union, der Verkehrs- und Infrastrukturpolitik sowie Generationengerechtigkeit ein.

In unserer Diskussion wollen wir herausfinden, wie Herr Ploß zu der Agenda 2030 steht. Außerdem interessiert uns, wie er plant, Klima- und Wirtschaftspolitik zusammenzubringen.

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Nina Scheer

Nina Scheer ist Umwelt- sowie Energiepolitikerin in der SPD. Zudem war sie als Juristin und Musikerin tätig.
Scheer wurde am 11. September 1971 in Berlin geboren und absolvierte 1991 ihr Abitur in Bonn. Anschließend studierte sie an Musik in Essen. 1996 schloss sie dieses Studium mit der künstlerischen Abschlussprüfung ab und studierte anschließend Rechtswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, wo sie 2001 das Erste Staatsexamen ablegte. Scheer wurde 2008 an der Universität Leipzig im Fach Politikwissenschaft promoviert. Seit 1987 ist Nina Scheer Mitglied der SPD und seit 2011 Mitglied der Grundwertekommission der SPD. 2013 trat sie in den Deutschen Bundestag ein. Sie ist die stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Umwelt der SPD-Bundestagsfraktion, sowie die Kreisvorsitzende der SPD Herzogtum Lauenburg. 2015 bis 2018 war sie Mitglied der Landesvorstands der SPD Schleswig-Holstein und seit 2019 ist sie Mitglied des Landesparteirats der SPD Schleswig-Holstein.
Scheer fordert strukturelle Veränderungen im Sinne der Nachhaltigkeit. Die jetzigen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit sind ihrer Meinung nach nicht ausreichend. Vor allem sieht sie Potenzial in den erneuerbaren Energien, auf welche man sich fokussieren solle.

In unserer Diskussion wollen wir herausfinden, inwiefern die jetzigen Maßnahmen der Bundesregierung verändert werden müssen, wie sie zu der Agenda 2030 steht und ob und wie eine soziale Umwelt- und Klimapolitik umsetzbar ist.

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Eva von Redecker

Eva von Redecker ist Philosophin, freischaffende Publizistin und Autorin mit den Schwerpunkten feministischer Theorie, sozialem Wandel sowie der Kritik des Eigentumsbegriffs. Sie wurde 1982 geboren und ist auf einem Biobauernhof aufgewachsen. Sie studierte an den Universitäten Kiel, Tübingen, Cambridge und Potsdam Germanistik, Philosophie und Geschichte was sie 2009 abschloss.
2009-2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Humboldt-Universität in Berlin am Lehrstuhl für Sozialphilosophie. 2020 trat sie ein Marie- Klodowska-Curie-Fellowship an der Universität Verona in Italien an. Vor allem ihr 2020 veröffentlichtes Buch „Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen“, das sich auch mit der Klimabewegung „Fridays for Future“ beschäftigt, erhielt viel Aufmerksamkeit. Aktuell arbeitet von Redecker an einem Forschungsprojekt zum autoritären Charakter. Für von Redecker stehen Kapitalismus und Ökologie im klaren Konflikt. Sie fordert eine langsame, kreative sowie auf Gemeinschaft basierende Revolution des kapitalistischen Systems.

In unserer Diskussion wollen wir herausfinden, inwiefern Kapitalismus Nachhaltigkeit im Weg steht und welche Alternativen denkbar sind.

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Carsten Rolle

Carsten Rolle ist sowohl Abteilungsleiter für Energie- und Klimapolitik beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) als auch Geschäftsführer des Weltenergierats Deutschland / World Energy Council. Er wurde am 27. April 1970 in Bonn geboren und hat in Münster und am Trinity College der University of Dublin Volkswirtschaftslehre studiert.
1996 legte er an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster sein Diplom in Volkswirtschaftslehre ab.
Am Zentrum für angewandte Wirtschaftsforschung Münster war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für internationale Benchmarkingprojekte im Auftrag der Bertelsmann Stiftung tätig.
2000 promovierte er mit dem Schwerpunkt europäische Regionalpolitik.
Von 2001 bis 2008 war er im BDI für den Themenbereich Telekommunikation zuständig. Seit 2005 ist er Geschäftsführer des Weltenergierats/ World Energy Council und seit 2008 Abteilungsleiter Energie- und Klimapolitik des BDI. Carsten Rolle setzt sich für die Energiewende in Deutschland mithilfe neuer Technologien ein. Er setzt große Hoffnungen in neue Innovationen wie Wasserstoffstrategien. Als Vertreter des BDI legt er jedoch Wert darauf, dass die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen in der Energiewende nicht leiden darf.

In der Diskussion wollen wir erörtern, welche Chancen Herr Rolle konkret in den neuen Technologien sieht und inwieweit die deutsche Industrie bereit ist, sich den immensen Herausforderungen des Klimawandels zu stellen.

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Gregor Gysi

Gregor Gysi ist Jurist und eines der bekanntesten Gesichter der Partei „Die Linke“. Weiterhin ist er als freier Schriftsteller tätig. Am 16.1.1948 wurde er in Berlin geboren und absolvierte im Jahre 1966 sein Abitur an der Oberschule „Heinrich Hertz“ sowie seine parallel laufende Ausbildung zum Facharbeiter für Rinderzucht im VEG Blankenfelde. Von 1966-1970 legte er sein Jurastudium an der Humboldt- Universität im damaligen Ost-Berlin ab und promovierte auch hier im Jahre 1976.
In seiner Tätigkeit als Jurist seit 1971 verteidigte Gysi unter anderem Systemkritiker der DDR wie Rudolf Bahro. Nach seiner Amtszeit als Vorsitzender der damaligen PDS-Fraktion zog er 1990 in den Deutschen Bundestag ein, dem er mit kurzer Unterbrechung bis heute angehört. Gysi gilt als einer der prägendsten Politiker während des deutsch-deutschen Einigungsprozesses. 2005 bis 2015 wurde er Fraktionsvorsitzender der Partei „Die Linke“. Seit 2016 ist Gysi Präsident der „Europäischen Linken“.
Gysi vertritt die Position, dass Umwelt-und Klimapolitik nicht auf Kosten der ärmeren Bevölkerung gehen dürfe und mit der Sozialpolitik im Einklang stehen solle. Auch seine Partei „Die Linke“ benennt sowohl soziale Gerechtigkeit als auch Nachhaltigkeit als Ziel.

In unserer Diskussion wollen wir herausfinden, ob und wie eine solche soziale Umwelt-und Klimapolitik umsetzbar ist und welche wirtschaftlichen Auswirkungen sie haben könnte.

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Luisa Neubauer

Luisa-Marie Neubauer ist eine Klimaschutzaktivistin und das deutsche Aushängeschild der „Fridays for Future“-Bewegung.
Am 21. April 1996 wurde sie in Hamburg geboren und legte 2014 ihr Abitur am Marion-Dönhoff-Gymnasium in Hamburg-Blankenese ab.
Neubauer studiert seit 2015 Geographie an der Georg-August-Universität Göttingen und arbeitet derzeit noch an ihrem Master-Abschluss. Seit 2016 ist sie Jugendbotschafterin der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisation ONE.
2018 nahm sie als Delegierte am G7-Weltjugendgipfel in Ottawa teil.
Gemeinsam mit dem Politökonomen Alexander Repenning veröffentlichte sie 2019 das Buch „Vom Ende der Klimakrise“. Sie betreibt einen Podcast auf „Spotify“. Luisa Neubauer ist Mitglied von „Bündnis 90 / Die Grünen“. Sie steht für eine kompromisslose Klimapolitik und fordert von Politik und Industrie mindestens die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens.
Dazu gehört nach ihrem Verständnis auch die Bereitschaft der Wirtschaft, auf Wachstum zu verzichten.

In der Diskussion wollen wir herausfinden, ob es einen gemeinsamen Weg von Klimaaktivisten und Industrie geben kann. Wie steht Luisa Neubauer zur Klimaschutz-Strategie der Bundesregierung und den klimapolitischen Anstrengungen der deutschen Industrie? Welche konkreten Lösungsvorschläge hat sie?