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From 9 to 5 to anytime - LOHNt sich der Wandel in der Arbeitswelt? Unsere Gäste

Dr. Christoph Ploß

Dr. Christoph Ploß ist ein deutscher Politiker und promovierter Historiker. Ploß ist seit der Bundestagswahl 2017 Mitglied des Bundestages. Von September 2020 bis April 2023 war er Landesvorsitzender der CDU Hamburg. 

Ploß wurde am 19. Juli 1985 in Hamburg geboren. Sein Politik- und Geschichtswissenschaftsstudium an der Universität Hamburg schloss er 2009 mit einem Master of Arts abschloss. 2017 promovierte er an der Universität Hamburg. Während dieser Zeit war er Mitarbeiter des CDU-Bundestagsabgeordneten Dirk Fischer. Mitglied der CDU ist er seit 2005. 2008 wurde er in die Bezirksversammlung Hamburg-Nord gewählt. Seit 2010 ist er Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Winterhude und seit 2016 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Hamburg-Nord. Zudem war er von 2011 bis 2017 stellvertretender Fraktionsvorsitzender sowie Fraktionssprecher für Umwelt und Verkehr. Im Jahre 2020 wurde Vorsitzender der CDU Hamburg, ein Amt, das er bis April 2023 innehatte. Bei der Bundestagswahl 2025 gewann er im Wahlkreis Hamburg-Nord ein Direktmandat. Seine Schwerpunkte liegt auf der Weiterentwicklung der Europäischen Union, der Infrastruktur und auf Generationengerechtigkeit.

Zum Thema Arbeit fordert er die Anwerbung qualifizierter Arbeitskräfte aus dem Ausland gegen den Fachkräftemangel und die Stärkung des Unternehmertums, vor allem in der jungen Generation.

Wir wollen von Christoph Ploß wissen, inwiefern der Wandel in der Arbeitswelt den Wohlstand unseres Landes bedroht – und ob wir unsere Definition von Wohlstand verändern müssen.

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Sebastian Jakobi

Sebastian Jakobi ist ein deutscher Diplom-Psychologe, spezialisiert in Arbeits- und Organisationspsychologie. Als selbständiger Arbeitspsychologe mit Sitz in Potsdam berät er Unternehmen, öffentliche Verwaltungen und andere Organisationen in ganz Deutschland. Er analysiert die psychische Belastung am Arbeitsplatz und entwickelt Lösungsvorschläge für seine Kunden, um die Zufriedenheit und seelische Gesundheit der Mitarbeitenden zu erhalten und zu fördern und um Unternehmen zukunftsfest zu machen. 

Jakobi ist im Bundesverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) als Mitglied der Sektion Wirtschaftspsychologie engagiert. 

Vor seiner Selbstständigkeit arbeitete er unter anderem als Dozent im Bereich Arbeits- und Organisationspsychologie an der Philipps-Universität Marburg sowie für eine global führende Unternehmensberatung im Bereich Arbeitgeberattraktivität und für einen deutschlandweit führenden Anbieter von betrieblichen Arbeitsschutz- und Gesundheitslösungen. Sein beruflicher Werdegang hat ihm Einblicke in vielfältige Branchen und Unternehmenstypen ermöglicht. 

Wir möchten von Sebastian Jakobi wissen, wie sich der aktuelle Wandel in der Arbeitswelt auf die psychische Belastung der Arbeitnehmenden auswirkt.

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Sara Weber

Die (Bestseller-)Autorin, Speakerin und Expertin für die Zukunft der Arbeitswelt Sara Weber wurde am 13. Mai 1987 in Bayern geboren und beschäftigt sich damit, wie die Arbeitswelt nachhaltiger und zukunftssicher gestaltet werden kann.

Die 37-Jährige plädiert dabei für Diversität, Gerechtigkeit und die Nutzung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.

Weber studierte Publizistik und Buchwissenschaft in Mainz und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Nachdem sie als selbstständige Autorin für z.B die Zeit und Süddeutsche Zeitung tätig war, arbeitete sie fünf Jahre bei LinkedIn als Senior Managing Editor.

Weber hat zwei Bücher zum Thema Arbeit veröffentlicht, im Jahre 2023 Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten? und Das kann doch jemand anderes machen! Wie KI uns alle sinnvoller arbeiten lässt im Jahre 2024. Außerdem schreibt die für Spiegel Online die Kolumne „ÜberArbeiten“.

Wir wollen von Sara Weber wissen, welche Chancen ein Wandel in der Arbeitswelt birgt und welche Rolle Künstliche Intelligenz dabei spielen kann.

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Johannes Kahrs

Johannes Kahrs ist ein deutscher Politiker und Mitglied der SPD. Er ist seit 1998 stets direkt gewähltes Mitglied des Bundestages für den Wahlkreis Hamburg-Mitte.

Johannes Kahrs wurde 1963 in Bremen geboren und machte im Jahr 1984 sein Abitur, absolvierte im Anschluss bis 1986 seinen Wehrdienst als Reserveoffiziersanwärter ab und anschließend ein Studium der Rechtswissenschaft.

Bis 1995 studierte er Jura. Seit 1998 ist er Mitglied des Deutschen Bundestags. Bis 2002 saß er im Verteidigungsausschuss und danach im Haushaltsausschuss. Er ist zudem Mitglied des Ältestenrats, Sprecher des Seeheimer Kreises und seit 2013 Haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Kahrs ist als Freund klarer Worte bekannt, gerade im Rahmen von Bundestagsdebatten. Auf Twitter hat er sich zudem für die Klarnahmenpflicht im Netz ausgesprochen.

Im Rahmen unserer Diskussion möchten wir herausfinden, wie Kahrs zum NetzDG steht, welche Alternativen er sieht und wo er die Grenzen der Meinungsfreiheit setzt.

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Jochen Bittner

Jochen Bittner ist ein angesehener Journalist bei der ZEIT und als Gastautor ebenfalls bei der „International New York Times“ tätig.

1973 wurde Bittner in Frankenberg (Hessen) geboren und legte an der Edertal-Schule in Frankenberg das Abitur ab und studierte danach in Kiel Jura und Philosophie. 1998 legte er das erste juristische Staatsexamen ab. Im Jahr 1999/2000 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kieler Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie.

Von 2007 bis 2011 arbeitete er als Europa- und NATO-Korrespondent der ZEIT in Brüssel; seither ist Jochen Bittner in der Hamburger Hauptredaktion vor allem zuständig für Kommentare, Europa- und Sicherheitspolitik.

2010 veröffentlichte er sein Buch „So nicht, Europa!“, zuletzt seine Streitschrift „Zur Sache, Deutschland!“. In letzterem Werk fordert Bittner eine Entemotionalisierung von politischen Debatten. In Bezug auf das NetzDG, obwohl er einräumt, dass die Urheber dieses Gesetzes gute Absichten gehabt hätten.

Mit unserer Podiumsdiskussion würden wir gerne herausfinden, welche konkreten Vorschläge er für eine offene und respektvolle Debattenkultur hat. Zudem sind wir auf seine Verbesserungsvorschläge zum NetzDG gespannt.

Quellen (eingesehen am 20.01.20)

https://www.zeit.de/2018/03/meinungsfreiheit-netzwerkdurchsetzungsgesetz-soziale-netzwerke-zensur

https://twitter.com/JochenBittner/status/949328168502091776

https://twitter.com/JochenBittner/status/781102330955587584

https://twitter.com/JochenBittner/status/781102330955587584

https://www.koerber-stiftung.de/publikationen/shop-portal/autoren/buecher-eines-autors/jochen-bittner-63

Bild: https://twitter.com/JochenBittner/photo

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Robert Habeck

Robert Habeck ist – gemeinsam mit Annalena Baerbock – der  Bundesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen. Er arbeitet zudem als freier Schriftsteller. Er wurde am 2. September 1969 in Lübeck geboren und legte 1989 Abitur an der Heinrich-Heine-Schule Heikendorf ab. 1991 startete er sein Studium in Philosophie, Germanistik und Philologie und erhielt 1996 den Magister. 2000 promovierte er an der Uni Hamburg zum Doktor der Philosophie. Nach dem Abitur absolvierte er den Zivildienst beim damaligen ‚Hamburger Spastikerverein‘ (heute Leben mit Behinderung Hamburg Elternverein) und begann 1999 seine Arbeit als freier Schriftsteller zusammen mit seiner Frau.

2002 trat er den Grünen bei und wurde Kreisvorsitzender in Schleswig-Flensburg; 2004 wurde er Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein gewählt. 2009 gewann er die Wahl zum Fraktionsvorsitzenden im Landtag von Schleswig-Holstein. Von 2012 bis 2018 war er Landwirtschaftsminister in Schleswig-Holstein und wurde 2018 zum Bundesvorsitzenden der Grünen gewählt.Habeck vertritt eine liberale Position in Sachen Meinungsfreiheit und legt großen Wert darauf, Andersdenkende zu Wort kommen zu lassen. Seine Partei äußerte sich kritisch zum NetzDG. Bündnis 90 / Die Grünen finden, dass das Gesetz  dem Schutz der Opfer von Hassrede in seiner heutigen Form nicht gerecht werde.

Während der Diskussion wollen wir herausfinden, wie Herr Habeck persönlich zum NetzDG steht, ob er mögliche Verbesserungen und Alternativen sieht und welchen Kurs er mit seiner Partei in Richtung Hate Speech und Meinungsfreiheit in Zukunft nehmen will – gerade vor dem Hintergrunde der Angriffe auf seine Parteikollegin Renate Künast.

Quellen (eingesehen am -11.02.2020):

https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Habeck

https://www.robert-habeck.de/

https://amp2.handelsblatt.com/politik/deutschland/meinungsfreiheit-gruenen-chef-habeck-zu-lucke-blockade-wer-bruellt-hat-unrecht/25151804.html

https://www.gruene.de/themen/digitalisierung

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Julian Reichelt

Julian Reichelt ist ein deutscher Journalist. Er fungiert seit Februar 2017 als Vorsitzender der Chefredaktionen und Chefredakteur Digital der Bild.

Julian Reichelt wurde 1980 in Hamburg geboren und machte 2000 am Othmarschen Gymnasium sein Abitur. Schon zwei Jahre später volontierte er bei BILD und durchlief die Journalistenausbildung an der Axel-Springer-Akademie. Zuvor war er freier Autor, ebenfalls für BILD, für Park Avenue und andere.

Reichelt, der bereits als freier Mitarbeiter Erfahrungen gesammelt hatte, arbeitete ab 2004 als „Bild“-Journalist im Nachrichten-Ressort. Er profilierte sich als Reporter und Kriegsberichterstatter in Afghanistan, Georgien, Thailand, dem Irak, Sudan und dem Libanon. Zudem berichtete er über den Libanonkrieg im Sommer 2006.

Im Jahr 2007 wurde er Chefreporter und stieg 2014 zum Chefredakteur des Internet-Ablegers der BILD auf. Der Springer-Verlag gab im Februar 2017 bekannt, dass Julian Reichelt zukünftig Vorsitzender der Chefredaktion wird und somit die redaktionelle Gesamtverantwortung für die BILD-Zeitung trägt.

Wir erhoffen uns von dieser Debatte die Meinung von Julian Reichelt zu den Themen Meinungs- und Pressefreiheit zu hören. Julian Reichelt ist für seinen offensiven Stil bekannt und wird sicherlich für Kontroverse sorgen.

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Reichelt (abgerufen am 06.01.2020).

https://www.youtube.com/watch?v=fBapiyB_Y3A (abgerufen am 19.01.2020).

https://twitter.com/jreichelt (abgerufen an 07.02.2020)

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Katja Suding

Katja Suding ist eine deutsche Bundestagsabgeordnete, Landesvorsitzende der FDP Hamburg und seit 2015 stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP.

Sie wurde 1975 in Vechta in Niedersachsen geboren, dort machte sie 1996 an der Liebfrauenschule ihr Abitur. Danach begann sie ein Studium der Kommunikations- und Politikwissenschaft sowie der Romanistik an der Universität Münster, dies schloss sie 2003 als Magistra Artium ab. Währenddessen zog sie nach Hamburg und arbeitete in verschiedenen Positionen und Firmen der PR- und Marketingbranche.

2006 stieg sie in die Politik ein, mit ihrem Eintritt in die FDP und arbeitete sich durch die Bezirksebene bis hin zur Landesebene durch und wurde 2008 Beisitzerin im Landesvorstand Hamburg, seit 2011 ist sie Mitglied im Präsidium der FDP Hamburg.

Von 2011 bis 2017 war sie Mitglied der hamburgischen Bürgerschaft und ist seit 2017 Bundestagsabgeordnete.

Sie äußerte sich kritisch gegenüber dem NetzDG, nannte es einen Schlag gegen das Grundrecht auf freie Meinerungsäußerung. Sie vertritt offen die Meinungs- und Pressefreiheit.

Von dieser Debatte erhoffen wir uns eine Perspektive hinischtlich der Verbesserung des NetzDG und eine Einsicht in die Meinung von Frau Suding, wie man mit dem Recht zur freien Meinungsäußerung im Internet umgehen solle.

Quellen (abgerufen 2020-02-11):

https://www.instagram.com/katjasuding/

https://twitter.com/KatjaSuding/

https://de.wikipedia.org/wiki/Katja_Suding